Das Jahr 2025 startet mit guten Nachrichten für Unternehmen und Forschungseinrichtungen:
Die neuen Richtlinien des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) treten seit dem 01.01.2025 in Kraft. Diese Änderungen ermöglichen es, Forschungs- und Entwicklungsprojekte (FuE) noch umfangreicher und effektiver zu fördern.
Was genau ändert sich, und wie können Sie davon profitieren? Wir geben einen Überblick.
Erhöhung der Fördersummen
Die neue Richtlinie bringt erhebliche Anpassungen bei den finanziellen Rahmenbedingungen:
- Einzelprojekte: Das maximale Projektvolumen steigt von 550.000 EUR auf 690.000 EUR.
- Verbundprojekte: Statt bisher 450.000 EUR sind nun 560.000 EUR möglich.
- Forschungseinrichtungen: Die maximale Förderung erhöht sich von 220.000 EUR auf 280.000 EUR.
- Zuwendungshöhe für große Verbundprojekte: Statt 2,3 Mio. EUR jetzt 3 Mio. EUR.
Durchführbarkeitsstudien: Neue Vorteile im Überblick
- Verlängerter Projektzeitraum: Die maximale Laufzeit für Durchführbarkeitsstudien wurde von 8 auf 12 Monate erhöht, um Ihnen mehr Planungsspielraum zu ermöglichen.
- Erleichterter Zugang für Start-ups: Junge Unternehmen genießen durch das De-minimis-Prinzip bessere Fördermöglichkeiten. Damit entfällt die Einstufung als „Unternehmen in Schwierigkeiten“ in diesem Format.
- Erweiterte Fördermöglichkeiten: Ab sofort können auch freiberufliche IT-Dienstleistungen sowie projektbezogene Aufträge gefördert werden, was den Anwendungsbereich erheblich erweitert.
- Größerer Kreis der Antragsberechtigten: Neben Kleinstunternehmen und Erstbewilligungsempfängern können nun auch KMU Förderanträge stellen, sofern sie in den letzten drei Jahren keine ZIM-Förderung erhalten haben.
Auch diese Verbesserungen erwarten Sie
Neben höheren Fördersummen gibt es weitere Änderungen, die Ihre Projekte finanziell entlasten können:
- Personalkosten: Bis zu 150.000 EUR pro Person und Jahr sind förderfähig (vorher 120.000 EUR).
- Markteinführungskosten: Förderfähig sind nun bis zu 100.000 EUR (vorher 60.000 EUR).
Neue Perspektiven für Innovationsnetzwerke
Die Förderung nationaler und internationaler Innovationsnetzwerke wurde ebenfalls angepasst:
- Nationale Netzwerke: Bis zu 490.000 EUR Gesamtförderung (bisher 420.000 EUR), mit maximal 210.000 EUR in Phase I (vorher 180.000 EUR).
- Internationale Netzwerke: Die Fördersummen steigen auf 600.000 EUR (vorher 520.000 EUR) bei maximal 260.000 EUR in Phase I (vorher 220.000 EUR).
Fazit
Die neuen ZIM-Richtlinien bieten einen deutlichen Mehrwert für die Förderung von Innovationen in Deutschland.
Ob Einzel- oder Verbundprojekte oder Durchführbarkeitsstudien – nutzen Sie die neuen Möglichkeiten des ZIM-Programms und starten Sie Ihr nächstes Innovationsprojekt mit einer optimalen Förderung. Wir von NGE unterstützen Sie bei der Antragstellung und begleiten Sie bis zum Erfolg!
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